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Probleme in der Partnerschaft

Sex und Schwangerschaft

Sex und Schwangerschaft Radiointerview Sex und Schwangerschaft Hier der Radiomitschnitt.
Interview mit Dr. Michael Petery in der Sendung Let´s talk about Sex bei Radio 89.0 RTL

Sex und Schwangerschaft Ist Sex in der Schwangerschaft gefährlich?

Sex in der Schwangerschaft ist für fast alle Paare völlig unbedenklich, besonders, wenn der Sex mehr zärtlich und weniger heftig ausgelebt wird. Trotzdem ist es sinnvoll, darüber mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin zu reden, einfach, um sicherzugehen, ob es individuell nicht doch irgendwelche besondere Vorsicht einzuhalten gilt. Es ist völlig normal, wenn sich das sexuelle Miteinander während der Schwangerschaft verändert. Besonders während der ersten drei Monate und noch einmal am Schluss in den letzten Wochen vor der Geburt kann es sein, dass die Frau deutlich weniger Lust auf Sex hat als sonst. Das liegt an den hormonellen Umstellungen, die während der Schwangerschaft im Körper der Frau vor sich gehen. Das sollte ein verständnisvoller Partner als vorübergehende Ausnahmezeit einfach akzeptieren. Die ganze Zeit der Schwangerschaft hindurch auf Sex zu verzichten, wäre aus sexualtherapeutischer Sicht ein Fehler. Das könnte tatsächlich für die Partnerschaft zu einer Belastungsprobe werden, die so definitiv nicht nötig ist. Es ist vernünftig, sich hier gegebenenfalls im Rahmen einer Sexualtherapie Hilfe zu holen.

Sex und Schwangerschaft Was ist psychisch anders in dieser Zeit für Mann und Frau?

Der wichtigste psychische Aspekt ist, wie Mann und Frau zu der Schwangerschaft stehen. Wenn das Kind von beiden gewünscht ist, kann die Schwangerschaft eine Erfahrung sein, welche die beiden unglaublich aneinander schweißt und die beiden sehr eng miteinander verbindet. Schwangerschaft ist eine psychische Umbruchszeit, in der beide Partner mit der körperlichen Veränderung der Frau durch die Schwangerschaft umzugehen lernen müssen- und sich zugleich auf ihre künftige Rolle als Vater und Mutter vorbereiten. Wichtig ist hier das Gefühl, dass sich die beiden komplett aufeinander verlassen können – und aus der Anfangsphase der Verliebtheit nun definitiv eine Phase der Liebe wird, in der Sex zwar immer noch wichtig, aber nicht das Wichtigste allein ist. Schwieriger sieht es aus, wenn Mann oder Frau das Kind nicht wünschen. Dann sind psychische Schwierigkeiten und Partnerschaftsprobleme fast schon fest vorprogrammiert und ohne therapeutische Hilfe durch das Paar selber kaum zu lösen.

Sex und Schwangerschaft Sex mit Kind im Nebenzimmer?

Für ein Paar mit einem neugeborenen Kind ist es oft nicht einfach, ausreichend Momente für gemeinsamen Sex zu finden. Dabei ist und bleibt gemeinsamer Sex für die Partnerschaft sehr, sehr wichtig. Hier ist etwas organisatorische Planung erforderlich. Bei aller privaten und beruflichen Belastung sollten auch junge Eltern mindestens einmal pro Woche drei Stunden Zeit am Stück miteinander alleine haben- sei es durch die Hilfe von Oma und Opa oder durch einen professionellen Babysitter. Hier zu sparen ist aus meiner therapeutischen Erfahrung ein großer Fehler.

Wie funktioniert der Sex nach der Geburt?

Natürlich können die beiden zusätzlich auch dann Sex haben, wenn das Kind ruhig im Nebenzimmer schläft- aber bereits das ist nicht dasselbe, wie echte Zeit nur für das Paar alleine. Auf Sex in Gegenwart des Kindes sollte besser verzichtet werden- auch wenn das nicht notwendigerweise zu einer traumatischen Erfahrung für das Kind werden muss. Aber es ist klar, dass auch sehr kleine Kinder sehr viel mehr mitbekommen –und das gilt auch in Bezug auf Sex-, als die meisten Erwachsenen das für möglich halten. ****** Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich gern an mich wenden. Dr. rer. biol. hum. Michael Petery PS: Lesen Sie auch den Beitrag: Schön genug für Sex auch nach der Schwangerschaft?
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Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017.

Peinlicher Sex

Peinlicher Sex

Radiointerview Peinlicher Sex

Hier der Radiomitschnitt.

Interview mit Dr. Michael Petery
in der Sendung Let´s talk about Sex bei Radio 89.0 RTL

Peinlicher Sex-Warum haben wir Angst,
etwas falsch zu machen?

Für die meisten Menschen ist Sex ein besonders wichtiger Moment in einer Partnerschaft, die ihnen insgesamt sehr viel bedeutet. Die Angst, beim Sex zu versagen, hängt also mit der Befürchtung zusammen, den Partner oder die Partnerin möglicherweise zu verlieren, wenn er oder sie mit dem Sex nicht hinreichend zufrieden sind.

Das Problem mit den Normen

Das Hauptproblem dabei ist, dass häufig das eigene Ideal vom „richtig guten Sex“ wenig passend ist- weder für einen selbst noch für die Partnerin oder den Partner.

In unserer Gesellschaft gibt es einen ziemlich strikten Kanon vom Normsex. Nach den Vorgaben des Normsex wechseln die Partner nach relativ kurzem Vorspiel zum Koitus. Dann hat der Mann nach etwa 10 min zu kommen (aber auch nicht früher, denn das wäre eine Ejakulatio praecox). Und die Frau soll ihren Orgasmus möglichst gleichzeitig oder zumindest unmittelbar zuvor oder danach erleben, ansonsten gilt sie als frigide.

Dieses Ideal vom Normsex löst deswegen besonders viel Stress aus, weil es die Partner unter großen Druck setzt. Für viele Menschen gilt der gemeinsame Sex nur dann als gelungen, wenn alles glatt nach solchen Vorgaben läuft. Und manche Männer und Frauen haben das Gefühl, auch wenn sie den Partner ansonsten sehr mögen, etwas verpasst zu haben, wenn ihr Partner bzw. ihre Partnerin den Normsex nicht hinbekommt.

Dieses sexuelle Ideal ist aber nach sexualmedizinischen Erkenntnissen für die Mehrheit der Menschen rein körperlich nicht machbar. Viele Frauen können rein physiologisch im Koitus keinen Orgasmus bekommen. Außerdem benötigen Männer und Frauen in der Regel unterschiedlich viel Zeit für das Vorspiel, bis sie zum Orgasmus kommen können (bei Frauen dauert es oft länger als bei Männern). Dafür können Frauen aber durchaus mehrere Orgasmen hintereinander bekommen- und empfinden es als enttäuschend, wenn der Mann nach seinem Orgasmus das sexuelle Spiel sofort abbricht.

All das sind Gründe, warum das Normsex-Ideal bei vielen Menschen zu sexuellen Frustrationserlebnissen geführt hat. Und wer schon ein oder mehrere Male beim Sex frustriert worden ist oder wer von seinem Partner verlassen wurde, „weil der Sex nicht gestimmt hat“, der wird in seiner Angst bestärkt, auch beim nächsten Mal wieder „irgendetwas“ falsch zu machen- ohne zu wissen, was er bzw. sie eigentlich besser machen könnte.

Peinlicher Sex-
Was sind wirkliche Pannen im Bett?

Mit etwas Googeln kann man seitenlange Berichte finden, was alles peinlicher Sex sein kann: das reicht über Mundgeruch bis zum Zusammenbrechen des Bettgestells bis hin zur Gaumensperre nach Oralverkehr…

Aus der Sicht der Sexualtherapie ist das alles eigentlich eher harmlos. Die größte Panne im Bett geschieht nach meiner therapeutischen Erfahrung, wenn ein Partner oder beide beim Sex ein bestimmtes, genormtes Programm durchspielen wollen. Dann ist das Scheitern praktisch vorprogrammiert.

Noch schlimmer ist es, wenn nur einer der Partner ein solches Programm durchziehen will. Vor ein paar Jahren ist mir einmal ein junger Mann begegnet, der seine gesamte Sexualerziehung Filmen aus dem Internet verdankte. Und der war völlig überrascht, als seine erste Freundin mit dem von ihm angeregten sexuellen Komplettprogramm mit Lutschen, Vaginal- und Analverkehr und abschließender Ejakulation ins Gesicht überhaupt nichts anfangen konnte.

Eine richtig schlimme Panne im Bett ist es also, die Bedürfnisse des Partners nicht behutsam und allmählich kennenlernen zu wollen oder gar rundherum missachten. Es gilt die Regel: Niemand kann von sich aus und von vornherein wissen, was für den Partner oder die Partnerin gerade die richtige Form von Sex ist.

Alle Menschen sind unterschiedlich- und je nach Tagesform haben wir alle zudem auch noch zusätzlich unterschiedliche Bedürfnisse. Mal kann es vielleicht tatsächlich das volle Sex-Programm sein- mal aber auch nur ein behutsames Streicheln und gemeinsames Kuscheln.

Außerdem kann es sein, dass an einem Abend im Bett nur er oder nur sie Lust auf einen Orgasmus hat. Und wirklich gut ist eine Beziehung erst dann, wenn beide Partner um ihre unterschiedlichen Bedürfnisse wissen und Möglichkeiten gefunden haben, dass ggf. auch mal nur einer von beiden zum Orgasmus kommt und der bzw. die andere trotzdem mit Verständnis und Spaß dabei ist.

Peinlicher Sex-
Wie kann ich peinliche Situationen vermeiden?

Bestimmte Missgeschicke, wie z.B. das zusammenbrechende Bett, sind Zufälle, die sich sicherlich kaum vermeiden lassen.

Bei allen anderen Situationen gibt es ein wunderbares Zaubermittel: Miteinander reden.

Damit finde ich nicht nur die jeweiligen sexuellen Wünsche des Partners bzw. der Partnerin heraus (und kann ihn oder sie mit diesem Wissen sexuell noch besser verwöhnen). Sondern ich kann auch selbst meine Wünsche zum Ausdruck bringe, wie für mich der Sex aussieht, den ich mir aktuell gerade wünsche.

Und wenn ich empathisch und vorsichtig bin, dann kann ich sogar besonders peinliche Themen ganz offen ansprechen. Wie zum Beispiel einen Partner oder eine Partnerin mit schlechtem Mundgeruch davon zu überzeugen, dass er oder sie noch viel sexyer wären, wenn sie vorher die Zähne bürsten.

******

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