Was ist Sexualtherapie eigentlich? Methoden und Praxis

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Coming-out: Sagen, dass ich homosexuell bin

Inhalt

Was ist Sexualtherapie?

Sexualtherapie- Methoden und Praxis
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Sexualtherapie- was ist das eigentlich?

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Die klassische Definition von Sexualtherapie

Die klassische Definition von Sexualtherapie (engl. sex therapy) -in Anlehnung Masters und Johnson,an die beiden Pioniere der Sexualtherapie in den 60er Jahren- lautet: Sexualtherapie ist eine Strategie, um die sexuelle Funktionalität zu verbessern und sexuelle Störungen zu heilen.

Typische Aufgabenbereiche für die Sexualtherapie sind demnach die Behandlung von Störungen wie vorzeitiger Samenerguss (ejaculatio praecox), Potenzschwierigkeiten, Erektionsschwierigkeiten, Verlsut des sexuellen Interesses und Schmerzen beim Sex (z.B. Vaginismus).

In weiterem Sinne kommen zu diesen körperlichen Symptomen dann noch die Therapie ungewöhnlichen oder abweichenden Sexualverhaltens dazu, wie etwa Paraphilien, Unsicherheit über die eigene Geschlechtszugehörigkeit, mangelndes sexuelles Selbstvertrauen oder zu starker Sexualtrieb (Hypersexualität).

Diese Definition von Sexualtherapie ist in mehrfacher Hinsicht problematisch:

  • Letztlich steht nur der Mann und sein körperliches Funktionieren im Vordergrund.
  • „Gesunder, normaler Sex“ wird streng normiert. Das klare Ideal ist der gemeinsame Orgasmus von Mann und Frau im Koitus- andere Formen von Sexualität werden als unreif oder abnorm abqualifiziert.
  • Homosexualität wird -zumindest in den Anfangsjahren der Sexualtherapie- als zu behandelnde Krankheit angesehen.

Diese Vorstellung von Sexualtherapie ist bis heute weithin verbreitet. Viele, auch aktuelle Lehrbücher der Sexualtherapie unterrichten körperliche Übungsmodelle, mit denen Schritt für Schritt Mann und Frau zum gemeinsamen Organsmus im Koitus hinerzogen werden sollen ( so etwa R. Maß, R. Bauer: Lehrbuch der Sexualtheraie, Stuttgart 2016, S.259ff).

Auf dem Weg
zu einer Neudefinition von Sexualtherapie

Die neueste Forschung zum Thema Missbrauch und sexuelle Traumatisierung (vgl. M. Büttner:Sexualität und Trauma, Heidelberg 2017) hat eine Vielzahl psychotherapeutisch relevanter sexueller Störungsbilder aufgezeigt, die weit über Orgasmusprobleme im Koitus von Mann und Frau hinausgehen.

So können zum Beispiel Schmerzstörungen, die nicht die Sexualorgane betreffen, ihren Ursprung in negativen sexuellen Erfahrungen haben. Andere Störungsbilder mit möglicher (Mit-)Ursache im sexuellen Bereich sind dissoziative Störungen, PTBS nach Missbrauchserlebnis, Depressionen, bipolare Störungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Substanzmissbrauch, Alkoholkrankheit, Esstörungen, Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie (Büttner, S.135ff).

Von daher schlage ich folgende Neudefinition von Sexualtherapie vor, wie ich sie selbst in meinem Ausbildungskurs in der Akademie für Sexualtherapie (AKST) unterrichte : Sexualtherapie ist ein psychotherapeutisches Hilfsangebot für Menschen mit Problemen im Bereich Sexualität.

Mit dieser Definition ist dieBeschränkung der „klassischen“ Sexualtherapie auf die Behandlung von Schwierigkeiten von Paaren beim Vollzug des Koitus aufgegeben. Gleichermaßen ist Sexualtherapie nach dieser Definition kein körperliches Trainingsprogramm, welches den Klienten zu besseren oder intensiveren sexuellen Erfahrungen verhelfen könnte.

Sexualtherapie:
Das breite Spektrum der Angebote

Was ist Sexualtherapie?
Sexualtherapie ist in Deutschland (bis jetzt) kein geschützter Begriff, so dass sich mit „Sexualtherapie“ die unterschiedlichsten Konzepte und Methoden verbinden.

Das geht von universitärer Forschung bis hin zu Tantra-Gruppen-Seminaren mit körperlichen Erotik-Übungen, die mehr im esoterischen als im psychotherapeutischen Bereich verwurzelt sind. Dementsprechend sind auch die Ausbildungen der Therapeuten wie auch die Qualität der Veranstaltungen höchst unterschiedlich.

Wer sich also eine Sexualtherapie wünscht, tut gut daran, sich im Vorfeld zu informieren, was der jeweilige Anbieter eigentlich darunter versteht.

Sexualtherapie: historische Wurzeln

Die Beschäftigung mit Sexualität und den Möglichkeiten, den Umgang mit der eigenen Sexualität zu verbessern, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit.

Eine ausgezeichnete Einführung dazu gibt der französische Philosoh Michel Foucoult in seiner „Histoire de la séxualité“ (4 Bände veröffentlicht), deutsch unter dem Titel als „Sexualität und Wahrheit“ erschienen.

Anfänge in der antiken Literatur

Bereits im antiken Griechenland gibt es zahlreiche Schriften, die sich mit dem Thema „Was ist eine gesunde und lustbringende Sexualität?“ auseinadersetzen, so etwa Platon in seinem-übrigens sehr unterhaltsam zu lesendem- Dialog „Symposion“ (dt. „Das Trinkgelage“) oder Xenophon in seinem Werk „oikonomikos„. Im Zentrum steht hier der richtige Umgang mit der sexuellen Lust, die als prinzipiell kostbares Gut gesehen wird, mit dem aber sorgfältig zu haushalten ist.

Die restriktive Haltung der Kirche

Eine fundamentale Wende im Blick auf die mesnchliche Sexualität ergibt sich im frühen Christentum. Sexualität, die nicht drekt als Mittel zur Zeugung von Kindern im Rahmen der Ehe erfolgt, wird als Sünde und Abwendung von Gott gesehen, so etwa beim Kirchenvater Augustinus, der als junger Mann ein ausschweifendes Sexualleben führte und in seinen confessiones darüber ausführlich berichtet.

Diese christliche Sichtweise hat sich im europäischen Raum weithin bis ins 19. und 20. Jahrhundert gehalten, und wird insbesondere von der katholischen Kirche bis heute vehement aufrecht erhalten.

Sexualtherapie ercheint in diesem Zusammenhang nur als Erziehungsmodell hin zum Koitus, der ausschließlich in der ehelichen Beziehung zwischen Mann und Frau seine Berechtigung hat. Andere Formen der Sexualität und insbesonder Homosexualität werden abgelehnt.

In evangelikalen Kreisen gibt es bis heute sogenannte „Konversionstherapien“, die homosexuelle Menschen zu Heterosexuellen umerziehen wollen. Solche „Therapien“ richten bei den Betroffenen schwere psychische Schäden an und sollen in Deutschland demnächst gesetzlich verboten werden. Siehe Beitrag Deutschlandfunk vom 19.6.2019.

Die Kritik der Aufklärung

Die Kritik an der rigiden Sexuallehre der Kirche wurde erstmals von den Philosophen der französischen Aufklärung formuliert. Einer der schärfsten Kritiker der kirchlichen Sexualmoral ist Marquis de Sade, der in seinen Werken erstmals Missbrauch durch kirchliche Würdenträger ausführlich (und sehr zynisch) darstellt, beispielsweise in seinem Buch Buch „100 Tage von Sodom„. Offiziell verlangt die Kirche Keuschheit und Enthaltsamkeit, tatsächlich ist der Klerus zu den schlimmsten Formen sexuellen Übergriffes fähig. Nicht Restriktion und rigide Moralität führen zum (sexuellen) Glück des Menschen, sondern ein lebensfroher und selbstbewußter Umgang mit Sexualität (vgl. den Roman „Juliette oder die Vorteile des Lasters“ von 1797.

Die Medizin des 19. Jahrhunderts

Die „bürgerliche Wende“ des 19. Jahrhunderts, wie sie etwa Mozart im Finale des Don Giovanni bereits 1787 aufzeichnet, bedeutet eine klare Abkehr von den als zu freizügig empfundenen Ideen des Aufklärung. Sexuelle Prüderie wird zur offen daherhergetragenene Norm (bei gleichzeitiger Verletzung dieser Norm durch massive sexuelle Übergriffe etwa in Schulen, Klöstern oder gegenüber Untergebenen wie z.B. Dienstmädchen).

Jedes öffentlich gezeigte abweichende Sexualverhalten (wie z.B. die von Oscar Wilde gelebte Homosexualität) wird entweder kriminalisiert oder als Folge von gesitiger Erkrankung gesehen.

Im Bereich der Medizin hat sich in diesem Kontext das Konzept von der sexuellen „Perversion“ entwickelt. Wichtigster Vertreter dieser Schulmeinung ist der österreichische Psychiater Richard von Krafft-Ebing, der 1875  in seinem Buch zur Sexualpathologie männliche Homosexualität als eine Form „verkehrter“, d.h. „perverser“ Sexualität interpretierte, die er als degenerative Erbkrankheit bezeichnete.

Sigmund Freud
und die Behandlung sexueller Störungsbilder

Sigmund Freud revolutionierte die medizinischen Theorien des 19. Jahrhunderts durch die Entdeckung, dass psychische Störungsbilder nicht notwenigerweise in einer körperlichen Krankheit begründet sein müssen, sondern die Ursache in eigenen Lebenserfahrungen, insbesondere aus der frühen Kindheut, haben können.

In der Arbeit mit seinen Patientinnen und Patienten (der „Gesprächskur“, aus der sich die spätere Psychoanalyse entwickelte), begegnete Freud eine Vielzahl von Geschichten sexueller Übergiffe.

Freud selbst, der zunächst an den realen Hintergrund dieser Schilderungen glaubte (und damit beinahe die moderne Traumatherapie begründet hätte), gab schließlich aber doch den gesellschaftlichen Erwartungen nach und bewertete solche Schilderungen als kindliche sexuelle Fantasien.

Sexualwissenschaft und Sexualtherapie
in Deutschland im 20. und 21. Jahrhundert

Im liberalen Umfeld der 20er Jahre entwickelte sich Deutschland zu einem Zentrum der Sexualwissenchaft. Magnus Hirschfeld gründete 1919 in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft, das neben der Forschung gleichzeitig als Sexualberatungsstelle fungierte.

Hirschfeld leistete bahnbrechende Forschungsarbeit, um aufzuzeigen, dass Homosexualität eine gesunde und absolut gleichwertige Form menschlichen Sexualverhaltens neben der Heterosexualität ist. Schon 1931 mußte Hirschfeld wegen offener Anfeindungen durch Nationalsozialisten Deutschland verlassen, sein Institut wurde 1933 gechlossen, Archiv und Bibliothek verbrannt.

Nach dem zweiten Weltkrieg gründete der Arzt und SexualforscherHans Giese die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) und 1959 das Institut für Sexualforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In diesem Rahmen wurde in den 70er Jahren das „Hamburger Modell“ der Sexualtherapie entwickelt.

Eine Nachfolgeeinrichtung für das von den Nationalsozialisten zerstörte Berliner Hirschfeld-Instituts enstand erst 1996 nach der Wende mit dem Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Humboldt-Universität. Gemeinsam mit der Berliner Fachgesellschaft – der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (DGSMTV),- liegt der Schwerpunkt jetzt aber mehr auf Fragen der Sexualmedizin.

Das renommierte Frankfurter Institut für Sexualwissenschaft (gegründet 1973) unter Leitung von Volkmar Sigusch wurde 2010 geschlossen (vgl. den Bericht zur Schlieung des Frankfurter Instituts für Sexualwissenschaft in der SZ)- ein Zeichen dafür, dass das Interesse an Sexualwissenschaft und Sexualtherapie in Deutschland deutlich zurückgegangen ist.

Aktuell kommen sexualtherapeutische Themen in allen drei Regelverfahren zur Ausbildung psychologischer Psychotherapeuten (Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch-fundierte Therapie) de facto kaum oder gar nicht vor.

Sexualtherapie gehört nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen. Betroffene müssen Therapiestunden bei freien Therapeuten nehmen und persönlich bezahlen.

Sexualtherapie:
Die bekanntesten heutigen Therapieverfahrten

Masters und Johnson

Der amerikanische Arzt William Masters und seine Mitarbeiterin Virginia Johnson revolutionierten in den 60er Jahren die Sexualforschung.

Systemische Sexualtherapie

Das Hamburger Modell

Störungsbildorientierte Sexualtherapie

Was ist eine sexuelle Störung?

Die häufigsten sexuellen Störungen

Verbreitung sexueller Störungen

Ursachen sexueller Störungen

Die Notwendigkeit der medizinischen Abklärung

Eine wichtige Voraussetzung ist allerdings immer zu prüfen: Viele Probleme im Bereich der Sexualität haben nicht nur psychische Gründe, sondern auch körperliche Ursachen (z.B. unentdeckte Diabetes). Deshalb ist immer auch die medizinische Seite zu checken, bevor mit einer Psychotherapie begonnen werden kann.

Psychische Störungen und Sexualtherapie

Ablauf und Setting einer Sexualtherapie

Unterschied Sexualberatung und Sexualtherapie

Was passiert eigentlich bei einer Sexualtherapie?

Sexualtherapie- Einzeltherapie oder Paartherapie?

Sexualtherapie auf Krankenkasse?

Sexualtherapie: Online-Beratung und Online-Therapie

Ziele einer Sexualtherapie

Normsex

Über sexuelle Themen sprechen lernen

Für mich sind die folgenden Punkte entscheidend für die Qualität einer Sexualtherapie:

Wichtigste Therapiemethode ist das Gespräch, in dem der Therapeut dem Klienten/der Klientin in wertschätzender Haltung zuhört und einfühlsam und offen auf dem Weg durch die Therapie begleitet.

Dabei ist es der Klient/die Klientin selbst, welche die Inhalte und auch das Tempo bestimmt, wie die Therapie vorangehen soll. Wissenschaftlich ist die Wirksamkeit dieser Grundprinzipien der Gesprächstherapie durch zahlreiche Studien erwiesen.

Behutsamkeit im Umgang mit sexuellen Themen ist unbedingt zu beachten. Brachiale Therapiemethoden, wie sie besonders in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts modern waren und die intensiv auf körperliche Berührungen setzten, haben sich nicht nur als wenig wirksam, sondern häufig sogar als gefährlich erwiesen. Denn gerade im Bereich Sexualität kann es zurückliegende traumatische Erfahrungen geben, die nicht durch brutale Therapiemethoden unvermutet wachgeschüttelt werden dürfen.

Natürlich kann es in einer Sexualtherapie auch um traumatische Erfahrungen gehen- und das ist leider nur zu häufig der Fall, wenn man etwa an die hohe Quote von Kindesmissbrauch in Deutschland denkt. Aber gerade die Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen benötigt vor allem Zeit und Behutsamkeit, und keine therapeutischen Kavallerieangriffe.

Eigene sexuelle Bedürfnisse erkennen

Die eigene Sexualität kennenlernen und wertschätzen

Sexualität in der Partnerschaft leben und genießen

Themen einer Sexualtherapie

In einem eigenen Artikel habe ich eine Liste möglicher Themen für eine Sexualtherapie zusammengestellt. In der Therapie können also alle Fragen zur Sprache kommen, die mit Sexualität in engerem und weiterem Sinn zusammenhängen: Fragen der eigenen sexuellen Orientierung, körperliche Probleme, Missbrauchserfahrungen, Schwierigkeiten bei der Partnersuche, Probleme in der Partnerschaft. Nach Absprache kann es sinnvoll sein, einzelne Therapiestunden oder auch die gesamte Therapie gemeinsam mit dem Partner/der Partnerin anzugehen.

Umgang mit sexuellen Ängsten

Umgang mit Schamgefühlen

Umgang mit negativen sexuellen Erlebnissen und Missbrauchserfahrungen

Psychotherapeutische Methoden in der Sexualtherapie

Die sexualtherapeutische Untersuchung (Anamnese)

Sexualtherapie- Hilfe bei sexuellen Funktionsstörungen

Sexualtherapie mit praktischen Übungen

So das im Rahmen einer Therapie sinnvoll ist, können Übungen in der Sexualtherapie eine schöne Ergänzung zu den Therapiestunden ergeben. Vgl. dazu den ausführlichen Artikel Übungen in der Sexualtherapie.

Mixed methods in der Sexualtherapie

Ganzheitliche Sexualtherapie

Sexualtherapie bedeutet für mich mehr als nur die Behandlung körperlicher sexueller Funktionsstörungen wie z.B. Erektionsstörungen oder Scheidentrockenheit- auch wenn solche Symptome ein guter Anlass sein können, eine Sexualtherapie zu beginnen.
Für mich ist das Ziel einer Sexualtherapie die ganzheitliche Sorge für eine glückliches Sexualleben– und dazu gehört nicht nur das gute Funktionieren des Körpers, sondern auch und vor allem ein gutes Verständnis für sich selbst und für den Partner.

Mein therapeutischer Ansatz kommt aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie, einer klassischen Form der Psychotherapie, die von Carl Rogers in den 60er Jahren entwickelt wurde. Der wichtigste Aspekt ist: Der Klient bzw. die Klientin steht im Mittelpunkt, d.h., über die Inhalte und die angewandten Therapiemethoden entscheidet der Klient/die Klientin und nicht der Therapeut.

In meinen Therapiestunden geht es demnach nicht um das Praktizieren von Sexualität und schon gar nicht um das praktische Einüben bestimmter Sexualtechniken, sondern um die Reflexion und das Nachdenken über Probleme, die mit Sexualität in Zusammenhang stehen.

Im gemeinsamen Gespräch zwischen Klient/in und Therapeut geht es darum, Klarheiten und Einsichten zu gewinnen, die zur Verbesserung der Lebensqualität des Klienten/der Klientin beitragen.

Sexualtherapie ist nach meinem Verständnis lösungsorientiert: Es werden also nicht ganz allgemein Nachforschungen z.B. über das eigene Erleben der Kindheit angestellt (was natürlich auch spannend sein kann, aber nicht grundsätzlich und von vornherein in eine Therapie hineingehört). Sondern es geht darum, die anstehenden Probleme gemeinsam genau zu untersuchen und mögliche Lösungsstrategien zu entwickeln.

Haben Sie selbst eine Frage
oder benötigen Sie psychologische Beratung?

Vereinbaren Sie einen kostenlosen Ersttermin für meine Online-Sprechstunde per Mail:

michael@petery.eu

Dr. rer. biol. hum. Michael Petery

Gerne berate ich Sie bei allen Themen der Sexualtherapie:

  • sexuelle Probleme aller Art
  • Angst (Versagensangst, sexuelle Ängste…), Depression
  • Beziehungsprobleme, Partnerschaftsprobleme
  • Homosexualität und Coming-Out
  • BDSM und Fetisch
  • Erektionsprobleme: Erektionsstörung, vorzeitiger Samenerguss
  • Impotenz, Frigidität, Orgasmusprobleme
  • Partnersuche
  • Paartherapie, Eheberatung
  • und vieles mehr.

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Zuletzt aktualisiert am 14.09.2017.
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2 Gedanken zu „Was ist Sexualtherapie eigentlich? Methoden und Praxis“

    1. Hallo Andreas,
      Diabetes kann tatsächlich ganz allgemein zu verminderter sexueller Lust führen, außerdem bei Männern zu Erektionsstörungen und bei Frauen zu Scheidentrockenheit. Deshalb ist vor einer Sexualtherapie immer auch eine medizinische Untersuchung erforderlich. Es wäre ein therapeutischer Kunstfehler, ohne eine solche Abklärung mit einer Psychotherapie zu beginnen.
      HG, Michael Petery.

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